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Kompressionsstrumpf-Hersteller macht Lipödem-Betroffenen Mut – Teraske Sanitätshäuser
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Kompressionsstrumpf-Hersteller macht Lipödem-Betroffenen Mut

Das Traditionsunternehmen Ofa Bamberg zählt in Deutschland zu den führenden Anbietern im Bereich der medizinischen Kompressionsversorgung und hat sich in diesem Jahr mit einer besonderen Online-Initiative mit dem Thema Lipödem auseinandergesetzt.

Was ist ein Lipödem?

Der Begriff Lipödem setzt sich aus den griechischen Worten „lípos“ (Fett) und „oídma“ (Geschwulst, Schwellung) zusammen und beschreibt eine chronische und zudem schmerzhafte Fettverteilungsstörung mit Wassereinlagerungen. Da die Krankheit überwiegend Hüfte und Oberschenkel betrifft, der Rest des Körpers jedoch normale Proportionen aufweist, spricht man auch vom „Reiterhosenphänomen“. Das Lipödem ist sehr schmerzhaft und Patienten leiden aufgrund ihres Aussehens oft auch psychisch. Noch dazu können häufige Fehldiagnosen wie Adipositas (Fettleibigkeit) zusätzlich belasten.

Schätzungen zufolge leidet jede zehnte Frau in Deutschland an einem Lipödem. Doch viele Frauen sind gar nicht oder nur sehr unzureichend informiert, haben keine ärztliche Diagnose und nehmen folglich auch keine Therapie in Anspruch. Auf der anderen Seite stehen mutige Lipödem-Betroffene, die ihren Social-Media-Auftritt nutzen, um über das Leben mit der Krankheit zu berichten. Mit der Initiative #LipödemMutmacher will Ofa Bamberg nun eine Brücke schlagen und diese Frauen zusammenbringen.

„Wir haben festgestellt, dass immer mehr Frauen den Mut haben, mit der Krankheit Lipödem ganz offen umzugehen“, sagt Pia Bohlender, die bei Ofa Bamberg die Initiative mit viel Herzblut begleitet und betreut. „So nutzen sie beispielsweise Instagram, um über die täglichen Herausforderungen mit einem Lipödem zu berichten. Das finden wir einfach großartig und möchten diesen Frauen unser Kompliment aussprechen. Aus diesem Grund haben wir die Initiative #LipödemMutmacher gegründet. Uns geht es dabei nicht darum, unsere Produkte in den Vordergrund zu stellen, sondern vielmehr um den Menschen, den wir auf diese Weise kennenlernen dürfen und ein Stück seines Weges begleiten können. Denn durch die Initiative lernen wir die Themen kennen, die die Betroffenen wirklich interessieren. Und so können wir, aber auch alle anderen Beteiligten der Versorgungskette, neue Erkenntnisse aus diesen Beiträgen gewinnen.“

Ehrliche Emotionen erwünscht

Auch Schmerzen, Wut und Verzweiflung gehören zu einem Leben mit Lipödem. Abends tun den Betroffenen die Beine oft so weh, dass das Treppensteigen zur Tortur wird. Von der Krankenkasse nicht genehmigte Liposuktionen führen zu Frustration. Vorurteile und Ignoranz von Mitmenschen können Selbstzweifel, Minderwertigkeitsgefühle und Scham hervorrufen. All das sind die Emotionen und Gedanken von mutigen Frauen, die diese mit anderen ganz offen teilen. Meist nutzen sie dafür ihr Instagram-Profil und posten direkt aus ihrem Leben.

Der Hersteller zollt diesen mutigen Frauen Tribut und sammelt unter dem Hashtag #LipödemMutmacher Instagram-Beiträge von Betroffenen, die die Krankheit in all ihren Facetten zeigen. Auf der Internetseite www.ofa.de/lipoedem-mutmacher sind die Posts dann zentral an einer Stelle zu lesen.

Die kernige Überschrift „Mutausbruch“ ist dabei richtungsweisend: Lipödem-Patientinnen sollen hiermit ermutigt werden, offen mit der Krankheit umzugehen, sich Gehör zu verschaffen und sich nicht in ihren eigenen vier Wänden zu verstecken. Außerdem finden Website-Besucher auf der Seite des Kompressionsstrumpfherstellers weiterführende Informationen zur Entstehung und zu Therapieformen von Lipödem oder Tipps zum Thema Selbstmanagement.

Pia Bohlender: „Dadurch entsteht ein wachsendes Netzwerk, das als Schnittstelle zwischen den Patientinnen und der Versorgungskette fungiert. So werden Informationen gebündelt, die sonst nur durch eine aufwendige Recherche auffindbar wären. Es geht um Themen wie Sport, Ernährung und Gewicht, Therapieansätze und natürlich auch immer wieder um Mode. Darüber hinaus erreicht man so noch mehr Menschen, die bislang von dieser Krankheit gar nichts wussten. Und Gemeinsamkeit schafft Mut!“ Ofa Bamberg sieht sich hierbei als vermittelndes Sprachrohr: Erstmalig konzentriert sich der Kompressionsspezialist sehr intensiv und öffentlich auf den Austausch mit Betroffenen. Mit passenden Instagram-Posts soll die Community zusätzlich auf die Initiative aufmerksam gemacht werden.

Der Hersteller hat außerdem auf seiner Internetseite eine eigene Rubrik ins Leben gerufen. Auf der Seite https://www.ofa.de/de-de/mutgeschichten/ erzählen Frauen ihre persönliche Geschichte und ihren Umgang mit der Erkrankung.