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	<title>Gastbeitrag &#8211; Teraske Sanitätshäuser</title>
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	<description>Sanitätshäuser, Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik, Reha-Technik, Homecare und Medizintechnik - Ihr kompetenter Partner in der Region Hannover</description>
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	<title>Gastbeitrag &#8211; Teraske Sanitätshäuser</title>
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		<title>Eine Brandverletzung bleibt auf der Haut und in der Seele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Teraske]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 14:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Orthopädietechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätshäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Brandverletzung]]></category>
		<category><![CDATA[Narbenkompression]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbrühung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein kurzer Augenblick genügt und es ist passiert. Eine Verbrennung oder Verbrühung im Kindesalter gehört mit zu den häufigsten Unfallursachen bei Kindern unter 5 Jahren. Für viele Familien folgt ein langer Prozess aus Schmerzen, Operationen, Rehabilitation, Narbenkorrekturen und psychologischer Aufarbeitung.</p>
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<p><em><strong>Ein kurzer Augenblick genügt und es ist passiert. Eine Verbrennung oder Verbrühung im Kindesalter gehört mit zu den häufigsten Unfallursachen bei Kindern unter 5 Jahren. Für viele Familien folgt ein langer Prozess aus Schmerzen, Operationen, Rehabilitation, Narbenkorrekturen und psychologischer Aufarbeitung.</strong></em></p>
<p>Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e. V. begleitet seit 1993 bundesweit Familien mit brandverletzten Kindern und Jugendlichen nach dem Unfall. Dank des großen Netzwerks von Paulinchen kann jede Frage rund um die thermische Verletzung beantwortet werden. Neben der kostenfreien telefonischen Beratung über die Hotline 0800 0 112 123 unterstützt Paulinchen Familien mit brandverletzten Kindern bei Veranstaltungen wie dem Paulinchen-Seminar und fördert den persönlichen Erfahrungsaustausch unter den Familien und mit Expert*innen. Am Paulinchen-Seminar, welches in 2019 bereits zum 26. Mal stattfindet, nehmen jedes Jahr ca. 20 Familien mit ihren Kindern und deren Geschwisterkindern teil.</p>
<div id="attachment_5593" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5593" class="wp-image-5593 size-medium" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Paulinchen-Seminar-2017-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Paulinchen-Seminar-2017-300x200.jpg 300w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Paulinchen-Seminar-2017-768x512.jpg 768w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Paulinchen-Seminar-2017-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5593" class="wp-caption-text">Paulinchen-Seminar 2017</p></div>
<p>Im Kinderteam werden die erlebten Ängste und Schmerzen spielerisch aufgearbeitet. Die Kinder können ihre eigenen Erfahrungen mit anderen Kindern austauschen und merken, dass sie nicht allein betroffen sind. Den Eltern steht ein Expertenteam aus Ärzten*innen, Psychologen*innen, Ergotherapeuten*innen, Physiotherapeuten*innen, und Kompressionsspezialisten*innen zur Seite. Seit 2011 findet jährlich ein Jugendwochenende für brandverletzte Jugendliche im Alter von 15-21 Jahren statt. Das Jugendwochenende bietet Gelegenheit sich gegenseitig kennenzulernen, gemeinsam Spaß zu haben und Erfahrungen, Probleme und Sorgen ohne die Anwesenheit der Eltern zu teilen. Außerdem werden nach Bedarf bundesweit regionale Selbsthilfetreffen organisiert, um die Familien mit brandverletzten Kindern deutschlandweit untereinander zu vernetzen.</p>
<p>Darüber hinaus engagiert sich Paulinchen in der Prävention, um Eltern auf Unfallgefahren hinzuweisen und Kinder vor den schwerwiegenden Unfällen zu schützen. Die Präventionsbroschüre „Aktion Paulinchen – so schützen Sie Ihr Kind vor Verbrennungen und Verbrühungen“ ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Russisch und Polnisch erhältlich und wurde bereits über 5. Mio. mal verteilt. Paulinchen e.V. ist Initiator und Ausrichter des „Tag des brandverletzten Kindes” am 07. Dezember. Jedes Jahr macht Paulinchen e.V. mit vielen Aktionspartnern auf die hohen Unfallzahlen aufmerksam und klärt über Unfallgefahren und Erste-Hilfe-Maßnahmen auf. In 2018 haben sich mehr als 130 Aktionspartner aus Deutschland und über die Grenzen hinaus mit kreativen Aktionen in Krankenhäusern, Kitas, Feuerwehren, etc. beteiligt – alle mit dem Ziel, Kinder vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen zu schützen. Jeder kann mitmachen! Weitere Infos unter: www.tag-des-brandverletzten-kindes.de</p>
<p>Die Präventionsmaterialien können kostenfrei, auch in großer Stückzahl, unter www.paulinchen.de bestellt werden. Es ist wichtig, dass Erwachsene sich über die Gefahren im häuslichen Umfeld informieren und entsprechende Schutzmaßnahmen einleiten. Nur wer die Gefahren kennt, kann sein Kind davor schützen. Tipps, wie heiße Flüssigkeiten nicht am Tischrand abzustellen, Kabel (z. B. vom Wasserkocher) und Tischdecken nicht herunterhängen zu lassen, heiße Oberflächen wie Kaminöfen oder Herdplatten abzusichern und die Badewassertemperatur zu kontrollieren, machen das Zuhause sicherer für Kinder. Paulinchen e. V. freut sich über Unterstützung in der Präventionsarbeit mit dem gemeinsamen Anliegen: Verbrennungs- und Verbrühungsunfälle bei Kindern zu verhindern!<br />
Seit 2012 unterstützt Teraske Ortho Reha GmbH &amp; Co. KG die Arbeit von Paulinchen e. V.</p>
<p>Die Paulinchens sagen: Vielen Dank!</p>
<p>So schützen Sie Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder:<br />
• heiße Flüssigkeiten nicht am Tischrand abstellen<br />
• Kabel (Wasserkocher) und Tischdecken nicht herunterhängen lassen<br />
• heiße Oberflächen wie Kaminöfen oder Herdplatten absichern<br />
• Badewassertemperatur kontrollieren<br />
• Wärmflaschen fest verschließen<br />
• Streichhölzer und Feuerzeuge außer Reichweite von Kindern aufbewahren<br />
• Speisen aus der Mikrowelle umrühren und probieren<br />
• Steckdosen sichern<br />
• Föhn und Heizdecken nicht in Babybettchen legen<br />
• Vorsicht mit Rotlichtlampen<br />
• Putzmittel sicher wegschließen</p>
<p>(Bilder mit freundlicher Genehmigung von/Verantwortlich für den Inhalt dieses Gastbeitrages: Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e. V. &#8211; Segeberger Chaussee 35 &#8211; 22850 Norderstedt &#8211; kostenfreie Beratungshotline: 0800 0 112 123 &#8211; www.paulinchen.de)</p>

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		<title>Brustprothesen, Ausgleichsschalen und Spezial-BHs: Wer fragt, gewinnt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Teraske]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2019 09:23:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätshäuser]]></category>
		<category><![CDATA[ABC Breastcare]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebsmonat Oktober]]></category>
		<category><![CDATA[Brustprothese]]></category>
		<category><![CDATA[Epithese]]></category>
		<category><![CDATA[wie weiter nach der Brust-OP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder Mensch ist anders. Und daran ändert auch eine Brustkrebsoperation nichts. Forschung und Entwicklung arbeiten im Bereich Brustprothesen und Ausgleichsschalen seit Jahrzehnten daran, die Lebensqualität von brustoperierten Menschen zu verbessern. ABC Breastcare gibt in diesem Gastbeitrag Tipps, worauf Sie achten sollten. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkdf-section mkdf-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkdf-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6498 size-medium" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/bp-small-254x300.jpg" alt="Teraske Sanitätshaus Spezial-BH Brustkrebs Brustamputation" width="254" height="300" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/bp-small-254x300.jpg 254w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/bp-small.jpg 600w" sizes="(max-width: 254px) 100vw, 254px" /></p>
<p><strong><em> Jeder Mensch ist anders. Und daran ändert auch eine Brustkrebsoperation nichts. Forschung und Entwicklung arbeiten im Bereich Brustprothesen und Ausgleichsschalen seit Jahrzehnten daran, die Lebensqualität von brustoperierten Menschen zu verbessern. Zahlreiche Innovationen sowohl in der Herstellung als auch bei den verwendeten Materialien bieten heute eine immense Produktvielfalt für den individuellen Bedarf jeder einzelnen Person. Doch viele Betroffene wissen nichts davon.</em></strong></p>
<p>Noch während des Krankenhausaufenthalts findet die Erstversorgung der Patient*innen mit einer leichten Schaum- oder Watteprothese sowie einem Erstversorgungs-BH oder einer Bandage statt. Etwa 6 Wochen nach der Operation erhalten brustoperierte Personen im Sanitätshaus eine Silikonprothese oder Ausgleichsschale und einen Spezial-Büstenhalter. Leider entscheiden sich die meisten hier aber viel zu schnell.<br />
Da die Krankenkassen alle zwei Jahre eine neue Brustprothese oder Ausgleichsschale erstatten (s. Kasten), bedeutet dies für die Patient*innen, dass sie das einmal gewählte Produkt nun zwei Jahre lang jeden Tag an ihrem Körper tragen werden. Ratsam ist es daher, sich vorab zu informieren und im Sanitätsfachhandel einen persönlichen Termin zu vereinbaren. So können sich Betroffene in aller Ruhe beraten lassen und sich für die Auswahl ihres Spezial-BHs und die Anpassung ihrer Prothese ausgiebig Zeit nehmen. Denn gerade auf diesen Bereich spezialisierte Hersteller haben ein außergewöhnliches Sortiment entwickelt.</p>
<p>Gut zu wissen Nach einer Brustoperation übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Silikon-Vollprothese nach Mastektomie bzw. für eine Ausgleichsschale nach brusterhaltender Operation. In der Regel gibt es darüber hinaus jährlich einen Zuschuss für zwei Spezial-Büstenhalter und alle zwei Jahre eine neue Brustprothese oder Ausgleichsschale. Je nach Krankenkasse wird auch ein Zuschuss für einen Spezial-Badeanzug gezahlt.</p>
<p><strong>Tragekomfort durch Klimaregulierung</strong></p>
<div id="attachment_5536" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5536" class="wp-image-5536 size-medium" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Brustepithese-von-ABC-300x216.png" alt="" width="300" height="216" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Brustepithese-von-ABC-300x216.png 300w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Brustepithese-von-ABC.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5536" class="wp-caption-text">Beispiel für eine Brustepithese</p></div>
<p>Um eine bestmögliche Symmetrie zur natürlichen Brust zu finden, bietet das Unternehmen ABC Breast Care zum Beispiel rund 350 verschiedene Formen und Größen an Voll- und Teilprothesen an. Darüber hinaus sorgen funktionale Verarbeitungen für angenehmen Tragekomfort. So ermöglicht die Wellenstruktur auf der Prothesenrückseite der „Massageform“ eine leicht massierende Wirkung und begünstigt den Luftaustausch zwischen Haut und Prothese. Auch die neue „Diamond Serie“ verfügt über klimaregulierende Eigenschaften, die die Feuchtigkeit, die sich in der Tasche des Spezial-BHs bildet, verringern und den Wärmestau mindern. Aufgrund der hochwertigen Materialien und der aufwendigen Fertigung fühlen sich Prothesen von ABC Breast Care so weich, anschmiegsam, leicht und natürlich an, dass sie für die Träger*innen (fast) keinen Fremdkörper mehr darstellen.</p>
<p><strong>Unentdeckte Vielfalt</strong></p>
<p>Nicht alle Sanitätshäuser haben sämtliche Produkte vorrätig, doch das Angebot an Spezial-Dessous und Brustprothesen, die sich jederzeit bestellen lassen, ist vielfältig. Dies sollte brustoperierte Patient*innen nicht abschrecken, sondern vielmehr stärken und dazu aufmuntern, neugierig nachzufragen. Entscheidend sind Passform, Halt und Tragekomfort, damit jede Person eine für ihren Körperbau, ihr Alter und ihre Bedürfnisse geeignete Lösung findet. Es lohnt sich daher, sich in Ruhe zu informieren, bevor man eine Wahl für die nächsten zwei Lebensjahre trifft.</p>
<p>(Bilder mit freundlicher Genehmigung von/Verantwortlich für den Inhalt dieses Gastbeitrages:<br />
ABC Breast Care Gmbh &#8211; 83115 Neubeuern- info@abcbreastcare &#8211; www.abcbreastcare.de)</p>

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		<title>Tabuthema Inkontinenz</title>
		<link>https://www.teraske.de/tabuthema-inkontinenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Teraske]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2019 09:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätshäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Harninkontinenz]]></category>
		<category><![CDATA[Inkontinenz]]></category>
		<category><![CDATA[Windeln für Erwachsene]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind über 80 Millionen Menschen in Deutschland. 10 Millionen von uns sind inkontinent. Trotzdem ist Inkontinenz immer noch ein Tabu-Thema. Zu Unrecht, findet Beate Schuhmacher von aktiv älter und klärt auf.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.teraske.de/tabuthema-inkontinenz/">Tabuthema Inkontinenz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.teraske.de">Teraske Sanitätshäuser</a>.</p>
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		<div class="wpb_wrapper">
			<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-5551 size-full" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Inkontinenz.png" alt="" width="600" height="309" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Inkontinenz.png 600w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Inkontinenz-300x155.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" />Ich war kürzlich dem Pflegeheim zu Besuch, in dem meine Tante seit einem Jahr lebt. Ihr Gesundheitszustand hat sich verschlechtert und als sie nach unserem gemütlichen Kaffeetrinken von ihrem Stuhl aufstand sah ich, dass ihre Hose durchnässt war. Ja, dieses Problem habe sie häufig, sagte sie. Vor allem nach längerem Sitzen wäre ihre Hose immer nass. Das Gespräch war meiner Tante sehr unangenehm &#8211; peinlicher war ihr aber die nasse Hose. Zögerlich gab sie an, dass ihr nur 1 Windelhose am Tag zur Verfügung stünde. In der Nacht würde man ihr eine feste Windel anlegen. Sie fühle sich dann immer wie ein Wickelkind. Dabei liefen ihr Tränen aus den Augen.</p>
<p>Ich konnte mir das nicht vorstellen. Das Gespräch mit der Pflegedienstleitung ihres Wohnbereiches ergab, dass meine Tante zu viele Windelhosen brauche. Und wenn sie keine Windeln mit Klebeverschluss verwenden wolle oder könne, dann wäre sie halt nass. In dem kurzen Gespräch wurde schnell klar, dass es hier nicht um Menschenwürde und Respekt ging, sondern ums Geld. Ich habe dann angeboten, dass die Mehrkosten für eine ausreichende und menschenwürdige Inkontinenzversorgung von mir privat bezahlt werden. Jetzt bin ich froher Hoffnung, dass bei meinem nächsten Besuch, alles trocken bleibt. Auf die Rechnung für diese „Luxusversorgung“ bin ich aber gespannt.</p>
<p><strong>Wie sieht es aus mit unserem Anspruch auf Inkontinenzversorgung?</strong></p>
<p>Wir sind 80 Millionen Deutsche. 10 Millionen von uns sind inkontinent. Harninkontinenz ist die häufigste Frauenerkrankung. 25 % aller Frauen zwischen 20 und 80 Jahren sind daran erkrankt. Im Vergleich dazu haben nur 11 % der Männer dieses Problem. Wenn beim Niesen, Lachen oder Treppensteigen unfreiwillig etwas Urin verloren geht, handelt es sich dabei um Blaseninkontinenz. Mit Slipeinlagen, die man in Drogerien und sogar in Supermärkten erhält, lässt sich dies leicht regulieren.  Wenn das Problem aber stärker wird, man aber dennoch unbeschwert durchs Leben gehen will, dann braucht man saugstarke Inkontinenzeinlagen. Bei einer mittelschweren Harninkontinenz übernimmt die Krankenkasse einen Teil dieser Kosten. Der Arzt (Hausarzt, Frauenarzt, Urologe) kann eine Verordnung ausstellen.</p>
<p>Je nach Krankenversicherung kann die Erstattung der Kosten von notwendigem Inkontinenzmaterial unterschiedlich ausfallen. Private Krankenversicherungen haben dies in den Tarifen ganz individuell geregelt.<br />
Die gesetzliche Krankenkasse haben in der Regel Versorgungsverträge mit Lieferanten abgeschlossen, die eine aufzahlungsfreie Versorgung sicherstellen müssten. Je nach Versicherer werden monatliche Pauschalen zwischen 14 € und 25 € an die Lieferanten gezahlt. Das ist nicht viel. Hierfür müssen die örtlichen Sanitätshäuser nämlich nicht nur eine Inkontinenzversorgung leisten, sondern bei Bedarf auch eine Beratung zu Hause oder in der Einrichtung anbieten &#8211; für Kunde und Sanitätshaus eine unbefriedigende Situation. Die Bestellung erfolgt über ein Formular. Man erhält dann eine kleine Auswahl von Inko-Materialien zur Auswahl, die dem Schweregrad der Inkontinenz entsprechen.</p>
<p><strong>Welche Inkontinenzprodukte gibt es?</strong></p>
<p>Anatomische Vorlagen, Windeln mit Klebeverschlüssen und Windelhosen (Pants). Die Windelhosen werden nur in besonderen Einzelfällen übernommen, beispielsweise wenn Windeln mit Klebeverschluss aufgrund körperlicher oder kognitiver Beeinträchtigungen nicht genutzt werden können.</p>
<p><strong>Wie hoch ist meine Zuzahlung für Windeln oder Vorlagen?</strong></p>
<p>Grundsätzlich wird von der gesetzlichen Krankenkasse eine Zuzahlung von 10 % der Kosten dieser Hilfsmittel erhoben, wobei allerdings der Höchstbetrag von 10 € nicht überschritten werden darf. Nur bei Produkten, die über das Maß des medizinisch notwendigen hinausgeht (z. B. Pants) muss ein Aufpreis abgerechnet werden, den der Versicherte tragen muss.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5550 alignleft" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Harninkontinenz-300x226.png" alt="" width="300" height="226" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Harninkontinenz-300x226.png 300w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Harninkontinenz.png 568w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Auf wie viele Windeln und Vorlagen habe ich täglich Anspruch?</strong></p>
<p>Eigentlich auf so viel wie benötigt werden, um am aktiven Leben teilnehmen zu können. Als Richtwert kann man bei Windeln von einem Bedarf von 150 bis 180 Stück pro Monat ausgehen. Das sind im Durchschnitt 5-6 Windeln pro Tag. Wenn der Bedarf aber höher ist, darf der Leistungserbringer (der durch die Krankenkasse beauftragt ist) keinen „Mengenaufschlag“ verlangen. Eine Obergrenze der Versorgungsmenge ist im Versorgungsvertrag der Krankenkasse nicht festgelegt.</p>
<p>Sanitätshäuser sind dazu verpflichtet, ihre Kunden bei allen Hilfsmitteln so zu beraten, dass sie ihnen immer eine aufzahlungsfreie Versorgung anbieten. Wenn Sie sich dann stattdessen für eine höherwertige Variante entscheiden, berechnet das Sanitätshaus Ihnen die dadurch entstehenden Mehrkosten, die nicht durch den Vertrag mit der Krankenkasse abgedeckt sind. Menge und Versorgungszeitraum legt übrigens der Arzt fest und vermerkt dies auf der Verordnung. Es kann maximal ein Zeitraum von 6 Monaten festgelegt werden. Danach muss der Arzt eine neue Verordnung ausstellen.</p>
<p>Pflegebedürftige mit Inkontinenz und mit einem anerkannten Pflegegrad haben Anspruch auf <a href="http://kostenlose Pflegehilfsmittel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kostenlose Pflegehilfsmittel</a>. Für diese Produkte, die oft zum einmaligen Gebrauch bestimmt sind, zahlt die Pflegekasse einen Zuschuss von 40 € im Monat. Das sind z. B. Einmalhandschuhe und Bettschutzeinlagen, Desinfektionsmittel und vieles mehr. Hierfür ist keine ärztliche Verordnung notwendig.</p>
<p><strong>Und wie sieht die Versorgung mit Inkontinenzhilfen im Pflegeheim aus?</strong></p>
<p>Genauso. Die Pflegekassen zahlen, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt, die gleichen Zuschüsse, die auch Sanitätshäuser erhalten. Auch hier gelten keine Obergrenzen. Aber eine Aufzahlung, die die Versorgung mit komfortablen Produkten ermöglicht, darf verlangt werden.</p>
<p>Nachdem dies geklärt ist, zahle ich gern für das Lächeln meiner Tante. Ich will nicht, dass sie sich durch ein Problem, das ganz viele Menschen haben, so beschämt fühlt. Dieses Inkontinenz-Problem können wir also lösen. Aber gegen verbale Inkontinenz, da helfen keine Windeln.</p>
<p>(Verantwortlich für den Inhalt dieses Gastbeitrages:<br />
aktiv älter Beate Schuhmacher Seniorenberatung &#8211; Am Papehof 8e &#8211; 30459 Hannover &#8211; www.aktiv-aelter.de)</p>

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</div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.teraske.de/tabuthema-inkontinenz/">Tabuthema Inkontinenz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.teraske.de">Teraske Sanitätshäuser</a>.</p>
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