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	<title>Orthopädietechnik &#8211; Teraske Sanitätshäuser</title>
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	<description>Sanitätshäuser, Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik, Reha-Technik, Homecare und Medizintechnik - Ihr kompetenter Partner in der Region Hannover</description>
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		<title>Gelähmter Arm? Wir können Ihnen helfen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Teraske]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2020 18:47:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
		<category><![CDATA[Orthopädietechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Arm-Orthese]]></category>
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		<category><![CDATA[MyoPro]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Können Sie sich vorstellen, wie es ist, einen Arm von einem Moment auf den anderen nicht mehr bewegen zu können, komplett gefühllos und wie „tot“? Genau das ist Hans-Dietrich Müller passiert. Lesen Sie, wie es ihm ergangen ist und wie wir ihm danke moderner Orthopädietechnik helfen konnten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Können Sie sich vorstellen, wie es ist, einen Arm von einem Moment auf den anderen nicht mehr bewegen zu können, komplett gefühllos und wie „tot“? Genau das ist einem unserer Kund*innen in der Orthopädietechnik, Hans-Dietrich Müller, passiert.</p>
<h5>Ein bisschen Pech &#8211; mit dauerhaften Folgen</h5>
<p>Am 26.03.2010 geht Herr Müller mit seinem Freund Brennholz schlagen. Der gelernte Landwirt hat dies schon viele Male getan und nie ist etwas passiert. Immer mit Schutzkleidung, immer zu zweit. Doch an diesem Tag geschieht etwas Unerwartetes: Als Hand-Dietrich Müller die Säge absetzt, stürzt er plötzlich zu Boden, bleibt fasst 10 Minuten ohne Bewusstsein. „Ich habe gesägt, der Baum ist gefallen, da waren die Lichter auch schon aus“ erzählt er uns. Was war passiert?<br />
Der fallende Baum hat ein Stück Totholz in fünf Meter Länge aus einem anderen Baum mitgerissen und Herrn Müller an der Schulter getroffen. „Der Arm war wie ab. Ich konnte ihn nicht bewegen, ich spürte nichts. Man konnte reinkneifen, ich habe nichts gemerkt“, berichtet er uns.</p>
<div id="attachment_6013" style="width: 510px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6013" class="wp-image-6013" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Myomo_Myopro.jpg" alt="Orthopädietechnik: Armorthese Myo-Pro in Aktion" width="500" height="353" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Myomo_Myopro.jpg 1332w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Myomo_Myopro-300x212.jpg 300w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Myomo_Myopro-1024x723.jpg 1024w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Myomo_Myopro-768x542.jpg 768w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><p id="caption-attachment-6013" class="wp-caption-text">Armorthese Myo-Pro in Aktion (Foto: Myomo Inc.)</p></div>
<h5>Geschädigte Nerven</h5>
<p>Herr Müller wird sofort in eine Spezialklinik eingeliefert und operiert. Die Schulter ist gequetscht, drei Wirbel sind zertrümmert und einige Rippen gebrochen. Alle Brüche werden an dem Tag gerichtet und die Wirbel verplattet und verschraubt. Der Arm jedoch bleibt gelähmt. Eine sogenannte Plexusparese (periphere Lähmung (Parese) aufgrund einer Schädigung eines Nervengeflechts (Plexus)). Durch den Aufprall des Astes sind alle Nerven im Bereich der Schulter gerissen, die den Arm, die Hand und die Finger steuern.<br />
Für Hans-Dietrich Müller ist dies eine traumatische Erfahrung. Von Phantomschmerzen bis hin zu Depression ist es für ihn wie ein Abbruch seines früheren Lebens. Es ist jedoch nicht das Ende. Über Recherchen kommt er auf den Chirurgen PD Dr. med. Michael Becker in der Pauwelsklinik in Aachen. Dieser rekonstruiert die Nerven im Arm durch Transplantation. Dadurch hat Herr Müller wieder Gefühl im Arm, spürt wieder Schmerz und Temperatur. Den Arm vollständig nutzen kann er jedoch nicht.</p>
<h5>Ein Fall für die moderne Orthopädietechnik</h5>
<p>Diese Möglichkeit haben wir ihm am 02. September 2019 durch die <a href="https://myomo.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MyoPro Armorthese</a> teilweise zurückgeben können. „In Zusammenarbeit mit der Firma myomo und ihrem Geschäftsführer John Frijters ist es uns gelungen, den Arm von Herrn Müller wieder nutzbar zu machen und im Alltag einzusetzen“ erzählt unser Orthopädietechniker Christoph Wellbrock.</p>
<div id="attachment_6012" style="width: 430px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6012" class="wp-image-6012" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Orthopaedietechnik_MyoPro-755x1024.jpg" alt="Orthopädietechnik: Hans-Dietrich Müller mit seiner Armorthese MyoPro" width="420" height="570" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Orthopaedietechnik_MyoPro-755x1024.jpg 755w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Orthopaedietechnik_MyoPro-221x300.jpg 221w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Orthopaedietechnik_MyoPro-768x1042.jpg 768w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Orthopaedietechnik_MyoPro-1132x1536.jpg 1132w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Orthopaedietechnik_MyoPro-1509x2048.jpg 1509w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Orthopaedietechnik_MyoPro-scaled.jpg 1886w" sizes="(max-width: 420px) 100vw, 420px" /><p id="caption-attachment-6012" class="wp-caption-text">Hans-Dietrich Müller mit seiner Armorthese MyoPro</p></div>
<p>Die MyoPro Armorthese ist ein motorisiertes Orthesensystem für Arm und Hand – eine einzigartige Orthese, die dazu beitragen kann, die Funktion wiederherzustellen, die durch einen Schlaganfall, Querschnittslähmung, Verletzung der plexus brachialis oder andere neuromuskuläre Erkrankungen oder Verletzungen geschwächt oder gelähmt sind.<br />
„Über Sensoren, die nichtinvasiv auf der Haut angelegt werden und mit dem Orthesensystem verbunden sind, werden kleinste Muskelkontraktionen erkannt und durch das System in Bewegung umgesetzt. Der Arm kann gebeugt und gestreckt, die Finger im Drei-Punkt-Griff geöffnet und geschlossen werden“ erklärt Herr Wellbrock. So ist Herrn Müller eine aktivere Teilnahme am Leben wieder möglich geworden.<br />
„Das System ist auch für uns noch recht neu. Wir machen gute Erfahrungen damit und der Einsatz ist vielfältig“ berichtet Herr Wellbrock. „Bei Schlaganfällen und dadurch verursachten Lähmungen, bis hin zu Schädigungen wie bei Herrn Müller, können wir, solange noch eine minimale Restfunktion im Arm vorhanden ist, mit dem MyoPro Orthesensystem arbeiten und unseren Kund*innen so zu mehr Selbstständigkeit verhelfen.“<br />
Herrn Müller geht es seit der OP und der Orthesenversorgung viel besser. Er nimmt wieder aktiv am Leben teil und sein Arm ist wieder ein Teil von ihm geworden.</p>
<p>Wenn auch Sie nach einem Schlaganfall oder einem Unfall Probleme mit Ihrem Arm haben und diesen wieder einsetzen wollen, vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns für ein Vorgespräch. Gerne können wir kostenlos und unverbindlich eine Testerprobung vereinbaren. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h5><img decoding="async" class="alignleft wp-image-6011 size-thumbnail" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Orthopaedietechnik_Wellbrock-150x150.png" alt="Portrait Christoph Wellbrock" width="150" height="150" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Orthopaedietechnik_Wellbrock-150x150.png 150w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/10/Teraske_Orthopaedietechnik_Wellbrock-550x550.png 550w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></h5>
<p>Christoph Wellbrock ist Orthopädietechniker und arbeitet seit Januar 2019 bei Teraske in der<a href="https://www.teraske.de/standort-leinstrasse-hannover/"> Leinstraße</a> und seit kurzem auch in <a href="https://www.teraske.de/standort-lindenbrunn-coppenbruegge/">Coppenbrügge</a>. Im Augenblick hat er seine Tätigkeit bei uns zugusten der Meisterschule unterbrochen; wir wünschen ihm viel Erfolg!</p>
<p>Bei Interesse an vergleichbaren Versorgungen <a href="https://www.teraske.de/kontakt">sprechen Sie uns gerne an</a>, unser Orthopädietechnik-Team hilft Ihnen gerne weiter!</p>
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		<title>Das BMAB Jugendcamp 2019 – ein einzigartiges Miteinander &#x2600;&#xfe0f;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Teraske]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2020 15:14:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Orthopädietechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Sportprothese]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr im Sommer veranstaltet der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. (BMAB) ein Camp, in dem Kinder und Jugendliche mit Dysmelie oder auch junge Prothesenträger*innen im Allgemeinen zusammenkommen, neue Freundschaften schließen und ein ganz besonderes „Wir-Gefühl“ entwickeln. Kinder treffen auf andere mit ähnlichen Erfahrungen – keine Rolle außerhalb, sondern mittendrin zu haben, angenommen und unterstützt zu werden, ist dabei das Besondere.</p>
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<p>Jedes Jahr im Sommer veranstaltet der <a href="https://www.bmab.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. (BMAB)</a> ein Camp, in dem Kinder und Jugendliche mit Dysmelie oder auch junge Prothesenträger*innen im Allgemeinen zusammenkommen, neue Freundschaften schließen und ein ganz besonderes „Wir-Gefühl“ entwickeln. Kinder treffen auf andere mit ähnlichen Erfahrungen – keine Rolle außerhalb, sondern mittendrin zu haben, angenommen und unterstützt zu werden, ist dabei das Besondere.</p>
<h3>Ein großes Ereignis für junge Prothesenträger*innen</h3>
<p>Zahlreiche Aktivitäten wie beispielsweise der Hochseilgarten, ein Sporttag mit Handicap-Sportler*innen des <a href="https://www.bsn-ev.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen</a>, Kanu fahren, Schwimmen &amp; Tauchen, Kistenklettern, Reiten und Bogenschießen, Fußball spielen und vieles mehr erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Innerhalb von zwei Wochen werden neben Sport und Spielen unvergessliche Erfahrungen geteilt und das enge Miteinander gefördert.</p>
<p>Das Jugendcamp finanziert sich durch Sponsoren wie <a href="https://www.blatchford.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blatchford</a> &#8211; ein internationaler Prothesenhersteller, mit dem auch Teraske zusammenarbeitet. Neben Betreuer*innen und Sponsoren sind auch Sportler*innen und Start-Up-Unternehmen mit Fokus auf Prothetik in Mellendorf vor Ort. Auch mit dabei: Gerald Gerken.</p>
<div id="attachment_5762" style="width: 410px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5762" class="wp-image-5762 size-full" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/02/GeraldGerken_beim_Training.jpg" alt="Gerald Gerken beim Training" width="400" height="600" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/02/GeraldGerken_beim_Training.jpg 400w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/02/GeraldGerken_beim_Training-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-5762" class="wp-caption-text">Gerald Gerken beim Training</p></div>
<p>Er ist deutscher Meister im Marathon und arbeitet fortgehend als Betreuer und Lauftrainer, weshalb er ein Vorbild für viele Kinder und Jugendliche mit Behinderung ist.</p>
<p>Unseren Orthopädietechniker Ulf Aue und die Firma Blatchford verbindet eine lange und enge Zusammenarbeit. Da Herr Aue die Prothesen für Herrn Gerken schon seit Jahren persönlich anfertigt, hat sich über die Zeit eine enge Freundschaft zwischen den beiden entwickelt. Durch Torben Hennecke von Blatchford bekam er die Chance, beim Camp dabei zu sein und konnte diesen Sommer hautnah miterleben, wie Kinder mit Dysmelie lebensfroh und unbesorgt einfach nur glücklich sind.</p>
<p>Für Ulf Aue war es ein unvergessliches Erlebnis. Er ist seit bereits 47 Jahren als <a href="https://www.teraske.de/standort-leinstrasse-hannover/">Orthopädietechniker bei Teraske</a> tätig und liebt seinen Beruf. „Ich arbeite mein ganzes Leben lang schon mit Menschen mit Behinderungen oder Amputationen zusammen. Gerade im Kindesalter ist die Belastung groß. Es ist schön zu sehen, wie Kinder und Jugendliche miteinander lachen und spielen &#8211; sie ziehen sich gegenseitig mit.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Der Weg ist das Ziel</strong></h3>
<p><a href="https://www.teraske.de/orthopaedietechnik/">Orthopädietechniker*innen</a> müssen in ständigem Kontakt mit ihren Patient*innen stehen, dieser Kontakt muss gepflegt und vor allem muss Vertrauen aufgebaut werden. Gerade bei Kindern spielt das Thema Nachversorgung eine große Rolle. Durch das Wachstum muss jede Prothese immer wieder erneut angepasst werden. „Man muss mit ihnen mitwachsen, entwicklungsmäßig wie auch charakterlich.“</p>
<div id="attachment_5764" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5764" class="wp-image-5764 size-full" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/02/GeraldGerken_UlfAue.jpg" alt="Gerald Gerken und Ulf Aue" width="400" height="227" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/02/GeraldGerken_UlfAue.jpg 400w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/02/GeraldGerken_UlfAue-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-5764" class="wp-caption-text">Gerald Gerken und Ulf Aue</p></div>
<p>Die Zusammenarbeit steht und fällt mit dem Vertrauen und der persönlichen Beziehung. Niemand mag das Gefühl, von Fremden abhängig zu sein. Diese Hürde muss überwunden werden, damit eine kooperative, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Orthopädietechniker*in und Kund*in möglich ist. Ein wertvoller Tipp von Ulf Aue ist: „Sei immer auf Augenhöhe mit deinen Patient*innen.“ Für sie ist nicht nur das Ziel wichtig – der Weg ist das Ziel.“</p>
<h3><strong>Psychologie als wichtiges Element </strong></h3>
<p>Zusammenfassend kann man also sagen, dass Psychologie ein wichtiges Thema im Bereich Gesundheitswesen ist. Exaktes Arbeiten und großes Einfühlungsvermögen sind Qualifikationen, die ein Orthopädietechniker haben sollte, um einen guten Job zu machen.</p>
<p>Prothesenträger*innen, die durch Unfälle oder sogar im Krieg Verletzungen erlitten haben, die eine Amputation notwendig machten, sind häufig traumatisiert und brauchen therapeutischen Beistand. Solch ein Trauma muss möglichst früh behandelt werden, sonst verfolgt es sie ihr Leben lang. Ulf Aue sieht die Dynamik lebensfroher Menschen und Kinder auf dem Camp noch immer vor sich. „Das unbedachte und unbesorgte Klettern auf Bäume, wo sich andere denken würden ‚Pass auf, gib auf dich Acht.‘ ist für die Kinder gar kein Thema. Sie sind einfach Kinder, die Spaß haben wollen und die Welt erkunden möchten.“</p>
<p>Auch für Sponsoren ist das Camp immer wieder eine Bereicherung, weil sie sehen, was ihr Produkt und die Entwicklung bei Menschen, insbesondere Kindern, bewirkt. Dies macht Firmen wie Blatchford, aber auch Orthopädietechniker*innen wie Ulf Aue glücklich und gibt ihnen die Bestätigung, das Richtige zu tun. „Zu sehen, was unsere Arbeit bei den Menschen bewirkt, ist unbezahlbar.“</p>
<h3><strong>Eine Entwicklung wie von Menschenhand</strong></h3>
<div id="attachment_5763" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5763" class="wp-image-5763 size-medium" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/02/Aue_Barluschke_Gerken-300x225.jpg" alt="Ulf Aue, Philipp Barluschke und Gerald Gerken" width="300" height="225" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/02/Aue_Barluschke_Gerken-300x225.jpg 300w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2020/02/Aue_Barluschke_Gerken.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5763" class="wp-caption-text">Ulf Aue, Philipp Barluschke und Gerald Gerken im Gespräch</p></div>
<p>Unter den Anwesenden war auch der Start-Up-Unternehmer Philipp Barluschke . Der 30jährige aus Husum hat mit seinem Unternehmen <a href="https://www.barluparts.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BarluParts 3D</a> das Ultra Soft Comfort-Prothesenschaftsystem entwickelt und fungiert ebenfalls als Auftragsfertiger für Sanitätshäuser. Neben der nötigen Stabilität bieten seine Prothesenschäfte als tragendes Element eine angenehm weiche Oberfläche, antibakterielles, geruchsneutrales Material und eine Thermoregulation, die unangenehmes Schwitzen verhindert. Angenehme Nebeneffekte sind unter anderem das geringe Gewicht der Prothese und die extreme mechanische Belastbarkeit. Herr Aue ist von diesem Konzept des Prothesenbaus sehr beeindruckt und wendet diese Technik bei seinen Patienten an. „Die Prothese fühlt sich nicht nur weich an, sondern auch menschlich.“ Barluschke ist selbst Prothesenträger und Träger dieser neuen Schafttechnik und war dieses Jahr als Betreuer im Jugendcamp dabei. Auch er teilt die Meinung von Ulf Aue.<br />
Für unseren Orthopädietechniker war dies eine schöne Zeit, an die er sich gerne erinnert. „Ich danke unserem Orthopädietechniker Christoph Wellbrock und Torben Henneke, Mitarbeiter von der Firma Blatchford, der mich eingeladen hat, für die Chance, dies mitzuerleben. Wir hatten vor Ort gemeinsam als Team eine sehr schöne Zeit.“</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Eine Brandverletzung bleibt auf der Haut und in der Seele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Teraske]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 14:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Orthopädietechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Brandverletzung]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbrühung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein kurzer Augenblick genügt und es ist passiert. Eine Verbrennung oder Verbrühung im Kindesalter gehört mit zu den häufigsten Unfallursachen bei Kindern unter 5 Jahren. Für viele Familien folgt ein langer Prozess aus Schmerzen, Operationen, Rehabilitation, Narbenkorrekturen und psychologischer Aufarbeitung.</p>
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<p><em><strong>Ein kurzer Augenblick genügt und es ist passiert. Eine Verbrennung oder Verbrühung im Kindesalter gehört mit zu den häufigsten Unfallursachen bei Kindern unter 5 Jahren. Für viele Familien folgt ein langer Prozess aus Schmerzen, Operationen, Rehabilitation, Narbenkorrekturen und psychologischer Aufarbeitung.</strong></em></p>
<p>Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e. V. begleitet seit 1993 bundesweit Familien mit brandverletzten Kindern und Jugendlichen nach dem Unfall. Dank des großen Netzwerks von Paulinchen kann jede Frage rund um die thermische Verletzung beantwortet werden. Neben der kostenfreien telefonischen Beratung über die Hotline 0800 0 112 123 unterstützt Paulinchen Familien mit brandverletzten Kindern bei Veranstaltungen wie dem Paulinchen-Seminar und fördert den persönlichen Erfahrungsaustausch unter den Familien und mit Expert*innen. Am Paulinchen-Seminar, welches in 2019 bereits zum 26. Mal stattfindet, nehmen jedes Jahr ca. 20 Familien mit ihren Kindern und deren Geschwisterkindern teil.</p>
<div id="attachment_5593" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5593" class="wp-image-5593 size-medium" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Paulinchen-Seminar-2017-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Paulinchen-Seminar-2017-300x200.jpg 300w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Paulinchen-Seminar-2017-768x512.jpg 768w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Paulinchen-Seminar-2017-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5593" class="wp-caption-text">Paulinchen-Seminar 2017</p></div>
<p>Im Kinderteam werden die erlebten Ängste und Schmerzen spielerisch aufgearbeitet. Die Kinder können ihre eigenen Erfahrungen mit anderen Kindern austauschen und merken, dass sie nicht allein betroffen sind. Den Eltern steht ein Expertenteam aus Ärzten*innen, Psychologen*innen, Ergotherapeuten*innen, Physiotherapeuten*innen, und Kompressionsspezialisten*innen zur Seite. Seit 2011 findet jährlich ein Jugendwochenende für brandverletzte Jugendliche im Alter von 15-21 Jahren statt. Das Jugendwochenende bietet Gelegenheit sich gegenseitig kennenzulernen, gemeinsam Spaß zu haben und Erfahrungen, Probleme und Sorgen ohne die Anwesenheit der Eltern zu teilen. Außerdem werden nach Bedarf bundesweit regionale Selbsthilfetreffen organisiert, um die Familien mit brandverletzten Kindern deutschlandweit untereinander zu vernetzen.</p>
<p>Darüber hinaus engagiert sich Paulinchen in der Prävention, um Eltern auf Unfallgefahren hinzuweisen und Kinder vor den schwerwiegenden Unfällen zu schützen. Die Präventionsbroschüre „Aktion Paulinchen – so schützen Sie Ihr Kind vor Verbrennungen und Verbrühungen“ ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Russisch und Polnisch erhältlich und wurde bereits über 5. Mio. mal verteilt. Paulinchen e.V. ist Initiator und Ausrichter des „Tag des brandverletzten Kindes” am 07. Dezember. Jedes Jahr macht Paulinchen e.V. mit vielen Aktionspartnern auf die hohen Unfallzahlen aufmerksam und klärt über Unfallgefahren und Erste-Hilfe-Maßnahmen auf. In 2018 haben sich mehr als 130 Aktionspartner aus Deutschland und über die Grenzen hinaus mit kreativen Aktionen in Krankenhäusern, Kitas, Feuerwehren, etc. beteiligt – alle mit dem Ziel, Kinder vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen zu schützen. Jeder kann mitmachen! Weitere Infos unter: www.tag-des-brandverletzten-kindes.de</p>
<p>Die Präventionsmaterialien können kostenfrei, auch in großer Stückzahl, unter www.paulinchen.de bestellt werden. Es ist wichtig, dass Erwachsene sich über die Gefahren im häuslichen Umfeld informieren und entsprechende Schutzmaßnahmen einleiten. Nur wer die Gefahren kennt, kann sein Kind davor schützen. Tipps, wie heiße Flüssigkeiten nicht am Tischrand abzustellen, Kabel (z. B. vom Wasserkocher) und Tischdecken nicht herunterhängen zu lassen, heiße Oberflächen wie Kaminöfen oder Herdplatten abzusichern und die Badewassertemperatur zu kontrollieren, machen das Zuhause sicherer für Kinder. Paulinchen e. V. freut sich über Unterstützung in der Präventionsarbeit mit dem gemeinsamen Anliegen: Verbrennungs- und Verbrühungsunfälle bei Kindern zu verhindern!<br />
Seit 2012 unterstützt Teraske Ortho Reha GmbH &amp; Co. KG die Arbeit von Paulinchen e. V.</p>
<p>Die Paulinchens sagen: Vielen Dank!</p>
<p>So schützen Sie Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder:<br />
• heiße Flüssigkeiten nicht am Tischrand abstellen<br />
• Kabel (Wasserkocher) und Tischdecken nicht herunterhängen lassen<br />
• heiße Oberflächen wie Kaminöfen oder Herdplatten absichern<br />
• Badewassertemperatur kontrollieren<br />
• Wärmflaschen fest verschließen<br />
• Streichhölzer und Feuerzeuge außer Reichweite von Kindern aufbewahren<br />
• Speisen aus der Mikrowelle umrühren und probieren<br />
• Steckdosen sichern<br />
• Föhn und Heizdecken nicht in Babybettchen legen<br />
• Vorsicht mit Rotlichtlampen<br />
• Putzmittel sicher wegschließen</p>
<p>(Bilder mit freundlicher Genehmigung von/Verantwortlich für den Inhalt dieses Gastbeitrages: Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e. V. &#8211; Segeberger Chaussee 35 &#8211; 22850 Norderstedt &#8211; kostenfreie Beratungshotline: 0800 0 112 123 &#8211; www.paulinchen.de)</p>

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		<title>Medizintechnik: Technik, die hilft, und viel Empathie</title>
		<link>https://www.teraske.de/medizintechnik-technik-die-hilft-und-viel-empathie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Teraske]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 13:27:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Homecare]]></category>
		<category><![CDATA[Orthopädietechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Rehatechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätshäuser]]></category>
		<category><![CDATA[CPAP]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerstoffgerät]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerstoffkonzentrator]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafapnoe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jörg Wedde ist Medizintechniker und seit vielen Jahren bei Teraske im Außendienst. Er versorgt unsere Kund*innen mit medizintechnischen Geräten wie Sauerstoffgeräten, Inhalatoren und Überwachungsgeräten für Vitalfunktionen wie Pulsoxymeter und Herz-Atem-Monitore. Größtenteils liefert er die Hilfsmittel nach Hause oder in eine Pflegeeinrichtung. „Viele meiner Kundinnen und Kunden betreue ich jahrelang“, sagt Jörg Wedde. „Da wird man irgendwann schon fast ein Teil der Familie.“</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><p>Jörg Wedde ist Medizintechniker und seit vielen Jahren bei Teraske im Außendienst. Er versorgt unsere Kund*innen mit medizintechnischen Geräten wie Sauerstoffgeräten, Inhalatoren und Überwachungsgeräten für Vitalfunktionen wie Pulsoxymeter und Herz-Atem-Monitore. Größtenteils liefert er die Hilfsmittel nach Hause oder in eine Pflegeeinrichtung. „Viele meiner Kundinnen und Kunden betreue ich jahrelang“, sagt Jörg Wedde. „Da wird man irgendwann schon fast ein Teil der Familie.“</p>
<p>Es sind ganz unterschiedliche Diagnosen, die die Kund*innen zu Jörg Wedde führen. „Von Lungen- über Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zu ALS oder Krebs sind so ziemlich alle Diagnosen vertreten“, erklärt Jörg Wedde. „Wir liefern diesen Menschen nicht nur medizinische Geräte, wir liefern ihnen auch Hoffnung. Deswegen ist Empathie in meinem Beruf auch ein ganz wichtiger Bestandteil. Man muss sich auf die Menschen und ihre persönliche Geschichte einlassen, ihnen zuhören und sie richtig einschätzen können. Manche reden gerne sehr offen und direkt über ihre Erkrankung, bei anderen käme so etwas niemals in Frage. Das geht dann über den technischen Service weit hinaus und ist mir genau so wichtig wie eine sorgfältige Einweisung in die korrekte Bedienung eines Gerätes.“ Jörg Wedde fällt in den letzten Jahren vermehrt auf, dass Ärzt*innen oft gar keine Zeit mehr haben, sich mit einzelnen Patient*innen intensiver zu beschäftigen. „Da reicht die Zeit oft nur noch für eine Diagnose und einen Therapievorschlag. Ich würde mir oft wünschen, dass den Menschen ihre Erkrankung besser erklärt wird, damit sie aufgeklärter und besser informiert sind.“</p>
<p>In seiner Werkstatt im Lohweg stehen viele verschiedene Sauerstoffgerät: stationäre, mobile, große und kleine. Jörg Wedde kennt sie alle in- und auswendig, denn er ist auch für die Wartung, Prüfung und Wiederaufbereitung aller Geräte verantwortlich. Für die Sauerstoffversorgung in den eigenen vier Wänden gibt es stationäre Geräte, die wie ein großer Koffer auf Rollen aussehen. So lassen sie sich mit geringem Kraftaufwand im Raum verschieben. Der Sauerstoff wird über den angeschlossenen Kunststoffschlauch durch eine sogenannte Nasenbrille zugeführt. Die klassische Atemmaske sucht man bei solchen Geräten vergebens. Jörg Wedde lacht: „Die Masken kennen viele Menschen aus diversen Krankenhaus TV-Serien. Das ist aber Unsinn. Eine Atemmaske hat eine ganz andere Funktionsweise und kommt nur in Sonderfällen zum Einsatz, beispielsweise bei einer Schlafapnoe.“</p>
<p>Von einer Schlafapnoe spricht man bei Menschen, deren Atmung nachts immer wieder aussetzt. Der dadurch entstehende Sauerstoffmangel führt zu einer Unterversorgung der Organe, einem nicht erholsamen Schlaf und kann langfristig zu Bluthochdruck und ernsthaften Herz-Kreislauferkrankungen führen. Bei einer Schlafapnoe kommt die sogenannte CPAP-Therapie zum Einsatz. CPAP ist die Abkürzung für „continuous positive airway pressure“, also ein kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck. Über eine Gesichtsmaske werden Atemtiefe, Atemfrequenz und Luftdurchfluss reguliert und ein Überdruck erzeugt, um eine regelmäßige Beatmung zu erreichen.</p>
<p>Aber wie kann das Sauerstoffgerät den Patient*innen den Sauerstoff zuführen? Eine Sauerstoffflasche sucht man an dem Gerät vergebens. Jörg Wedde erklärt: „Das Gerät funktioniert eigentlich wie eine Zitronenpresse. Im Inneren des Gerätes befinden sich Molekularsiebe, die mit Zeolith gefüllt sind. Das ist ein Pulver, das auf die Moleküle aus der Umgebungsluft reagiert. Ein Kompressor drückt diese Umgebungsluft durch die Molekularsiebe, damit sie dort dann gefiltert werden kann. In der Luft, die uns umgibt, befinden sich etwa 20% Sauerstoff, der Rest besteht aus Stickstoff und in sehr geringen Mengen aus einigen Edelgasen wie Argon, Helium und Neon. Die Molekularsiebe sorgen dafür, dass dem Patienten gezielt Sauerstoff zugeführt wird, um so eine ausreichende Sauerstoffsättigung im Blut zu gewährleisten.“ Diese Methode der Sauerstoffzufuhr ist sehr unkompliziert und damit wenig störanfällig und sehr sicher. Die Molekularsiebe werden regelmäßig ausgetauscht und eine Kontrollleuchte am Gerät zeigt konstant an, ob ausreichend Sauerstoff zugeführt wird. Sollte es dennoch einmal zu Problemen kommen, gibt es eine Notdienstnummer, unter der Tag und Nacht jemand erreichbar ist.</p>
<div id="attachment_5602" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5602" class="size-medium wp-image-5602" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Molekularsiebe-300x225.jpg" alt="Molekularsiebe in verschiedenen Größen" width="300" height="225" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Molekularsiebe-300x225.jpg 300w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Molekularsiebe-768x576.jpg 768w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Molekularsiebe-1024x768.jpg 1024w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Molekularsiebe-800x600.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5602" class="wp-caption-text">Molekularsiebe in verschiedenen Größen</p></div>
<p>Für Patient*innen, die auch unterwegs auf eine Sauerstoffversorgung angewiesen sind, gibt es verschiedene Modelle mobiler Geräte, die man entweder wie einen kleinen Rollkoffer hinter sich herziehen oder wie eine Tasche umhängen kann. Größe und Gewicht der mobilen Sauerstoffgeräte richten sich unter anderem nach der Akkugröße. „Es gibt Akkus mit verschiedenen Kapazitäten“, erklärt Jörg Wedde. Danach richtet sich immer der Aktionsradius, den man hat. Natürlich kann man auch einen Ersatz-Akku und ein Ladegerät mitnehmen, aber das ist dann natürlich alles zusätzlich Gewicht, das man mit sich herumtragen muss. Für eine Beratung, welches Gerät im individuellen Fall am besten geeignet ist, nehmen wir uns deswegen immer ausreichend Zeit. Wer nur Zuhause ist, braucht ein anderes Gerät als jemand, der noch sehr aktiv und viel unterwegs ist. Und manchmal ist eine „einfache“ Druckgasflasche das richtigere Hilfsmittel. Eine pauschale Lösung, die für alle passt, gibt es nicht.“</p>
<div id="attachment_5603" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5603" class="size-medium wp-image-5603" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/unitOn_HR-300x300.jpg" alt="Mobiler Sauerstoffkonzentrator" width="300" height="300" /><p id="caption-attachment-5603" class="wp-caption-text">Beispiel für einen mobilen Sauerstoffkonzentrator. Dieses Modell wiegt nur 2,5 kg.</p></div>
<p>Auch mit Inhaliergeräten und Absauggeräten kennt Jörg Wedde sich bestens aus. „Bei den Inhaliergeräten unterschiedet man zwischen Geräten für die oberen und für die unteren Atemwege. Der Unterschied bei den verschiedenen Modellen besteht in der Tröpfchen Größe, die das Gerät beim Verdampfen der Inhalier Flüssigkeit erzeugen kann. Je kleiner die Tröpfchen sind, umso tiefer gelangen sie in die Atemwege, um dann dort ihre therapeutische Wirkung zu entfalten“, erklärt Jörg Wedde. „Bei den Absauggeräten arbeiten wir oft eng mit den Kolleginnen aus dem Homecare-Bereich zusammen, denn viele der Patienten haben dann auch eine Trachealkanüle und können im Gegensatz zu einem gesunden Menschen das entstehende Sekret nicht einfach abhusten. Aber auch bei Koma- oder ALS-Patienten oder Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben, sammelt sich Sekret in der Mundhöhle, beispielsweise durch Schluckbeschwerden. Das sind dann die Fälle, wo man ein Absauggerät zum Einsatz bringen sollte, damit sich der Patient nicht verschluckt und somit ungewollte Hustenreize produziert und es dient somit dem Schutz der Mundflora.“[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]</p>
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		<title>Parkinson: Wissenwertes zu Ursache, Diagnose und Therapie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Teraske]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 13:43:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Orthopädietechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Rehatechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätshäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungsstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Morbus Parkinson]]></category>
		<category><![CDATA[Parkinson]]></category>
		<category><![CDATA[Schüttellähmung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen sind weltweit rund 4,1 Millionen Menschen an Parkinson erkrankt, davon etwa 250.000 bis 280.000 Personen in Deutschland. Morbus Parkinson, früher auch als Schüttellähmung bezeichnet, ist nach Morbus Alzheimer die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Hauptsächlich betroffen sind Menschen ab 60, aber auch jüngere Menschen können an Parkinson erkranken.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkdf-section mkdf-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkdf-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5577 size-full aligncenter" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Parkinson.png" alt="" width="800" height="403" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Parkinson.png 800w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Parkinson-300x151.png 300w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Parkinson-768x387.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Laut der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen sind weltweit rund 4,1 Millionen Menschen an Parkinson erkrankt, davon etwa 250.000 bis 280.000 Personen in Deutschland. Morbus Parkinson, früher auch als Schüttellähmung bezeichnet, ist nach Morbus Alzheimer die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Hauptsächlich betroffen sind Menschen ab 60, aber auch jüngere Menschen können an Parkinson erkranken.</p>
<p><strong>Was ist Parkinson?</strong></p>
<p>Im Gehirn sterben nach und nach Nervenzellen ab, die für die Erzeugung des Botenstoffes Dopamin zuständig sind. Der dadurch entstehende Dopaminmangel hat gravierende Auswirkungen auf die Motorik und die Psyche. Leider ist die Krankheit oft schon sehr weit fortgeschritten, bevor sie diagnostiziert wird. Zum Zeitpunkt der Diagnose sind oft bereits 50-60 % der betroffenen Hirnzellen abgestorben. Forscher entwickeln deswegen immer wieder neue Testmethoden zur Früherkennung. Heilbar ist Parkinson bisher nicht, so dass Ärzt*innen und Therapeut*innen nur die Symptome behandeln können. Parkinson kann genetisch bedingt sein, aufgrund einer Vergiftung oder bei einem Hirntumor auftreten, in den allermeisten Fällen ist die Ursache für die Erkrankung aber nicht feststellbar. Auch hier forschen Wissenschaftler*innen weltweit, um Gründe für die Entstehung dieser Erkrankung zu finden.</p>
<p><strong>Welche Symptome treten bei Parkinson auf?</strong></p>
<p>Parkinson ist typischerweise durch zunehmende Bewegungseinschränkungen bis hin zu einer Bewegungsstarre gekennzeichnet. Die erhöhte Muskelspannung führt zur typischen Steifheit bei Bewegungsabläufen, zu einer nach vorne oder zur Seite gebeugten Körperhaltung und zu einem Ruhetremor. Deswegen ist Parkinson im Volksmund auch unter dem Begriff Schüttellähmung bekannt. Auch Mimik und Stimme können betroffen sein. Parkinson-Patient*innen sprechen oft leiser und monotoner. Die Erkrankung hat aber auch Auswirkungen auf die Psyche. Patient*innen leiden oft unter Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit und einer Verlangsamung ihrer geistigen Fähigkeiten. Aufmerksamkeit, Erinnerungsvermögen und das Erfassen von Zusammenhängen werden zunehmend beeinträchtigt. Oft leiden Betroffene unter depressiven Verstimmungen bis hin zu schweren Depressionen.</p>
<p><strong>Diagnose</strong></p>
<p>Die Diagnose erfolgt oft erst sehr spät. Das liegt daran, dass erste erkennbare Vorboten oft nicht als solche erkannt werden. Verspannungen, orthopädische Probleme oder eine vermeintliche rheumatische Erkrankung sind bei Parkinson-Patient*innen oft die erste Diagnose. Manche Patient*innen berichten auch über einen zunehmenden Verlust des Geruchssinns oder anhaltende Rückenschmerzen, ohne diese Symptome mit Parkinson in Verbindung zu bringen. Wenn die Erkrankung weiter fortgeschritten ist, manifestieren sich eindeutige Symptome, die oft schon im ersten Arztgespräch einen konkreten Verdacht auf eine Parkinsonerkrankung ergeben. Neben verschiedenen bildgebenden und neurologischen Untersuchungen, die andere Erkrankungen ausschließen sollen, gibt es einen relativ einfachen Test zur Sicherung der Diagnose. Durch die Gabe von L-Dopa, einer Vorstufe des Botenstoffs Dopamin, wird getestet, ob die Symptome sich verbessern. Ist das der Fall, kann Parkinson als gesicherte Diagnose angenommen werden.</p>
<p><strong>Therapie</strong></p>
<p>Parkinson ist bisher nicht heilbar, so dass sich mögliche Therapien auf die Linderung der Symptome beschränken. Die Patient*innen bekommen Medikamente, die das fehlende Dopamin im Gehirn ersetzen sollen. Allerdings können diese Medikamente das fortschreitende Absterben der Hirnzellen und die damit einhergehende Zunahme der Symptome nicht verhindern und müssen in ihrer Dosierung im Verlauf der Erkrankung immer wieder neu angepasst werden, um eine Über- oder Unterbeweglichkeit zu vermeiden. In manchen Fällen raten die behandelnden Mediziner*innen zu einer THS (Tiefe Hirnstimulation), umgangssprachlich als Hirnschrittmacher bezeichnet. Im Gehirn wird dann operativ ein Neurostimulator eingesetzt, der elektrische Impulse abgibt und so bestimmte Hirnregionen hemmen oder stimulieren soll. Physiotherapeut*innen entwickeln ein individuell abgestimmtes Bewegungskonzept. Bewegung ist ein wichtiger Faktor, um die für Parkinson typischen Bewegungseinschränkungen so lange wie möglich hinauszuzögern. In der Ergotherapie wird die Raumwahrnehmung gefördert, und es werden praktische Hilfen für den Alltag gezeigt und deren Verwendung eingeübt. Auch die Logopädie spielt eine wichtige Rolle, um durch spezielle Übungen Modulation und Lautstärke der Stimme zu trainieren und Schluckbeschwerden vorzubeugen. Prinzipiell sind aktivierende Therapien wie Bewegung, Sprach- und Muskeltherapien, das Trainieren des Gleichgewichtssinns und ein Einbauen dieser Übungen in den Alltag wichtige Faktoren, die den Verlauf der Erkrankung spürbar positiv beeinflussen können.</p>
<p><strong>Hilfen im Alltag</strong></p>
<p>Es gibt viele Hilfsmittel, die Parkinson-Patient*innen im Alltag unterstützen können. Im Verlauf der Erkrankung werden scheinbar leichte feinmotorische Tätigkeiten wie Schreiben, das Schließen und Öffnen von Knöpfen oder die Zubereitung und Aufnahme von Nahrung zunehmend schwieriger. Hier helfen beispielsweise spezielle Griffe, die auf jeden handelsüblichen Stift gesteckt werden können, Besteck, das tremorbedingte Bewegungen ausgleichen kann, Teller mit erhöhtem Rand, Deckelöffner, Anziehhilfen und Knöpfhilfen.</p>
<div id="attachment_5582" style="width: 252px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5582" class="wp-image-5582 size-medium" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Parkinson-Rollator-242x300.png" alt="" width="242" height="300" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Parkinson-Rollator-242x300.png 242w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/10/Parkinson-Rollator.png 740w" sizes="(max-width: 242px) 100vw, 242px" /><p id="caption-attachment-5582" class="wp-caption-text">Beispiel für einen Parkinson-Rollator</p></div>
<p>Es würde den Rahmen sprengen, hier alle Hilfsmittel aufzulisten, weswegen wir alle Interessierten und Betroffenen einladen möchten, sich unverbindlich im Sanitätshaus ihres Vertrauens beraten zu lassen. Wir stellen immer wieder fest, dass viele Patient*innen gar nicht wissen, wie viele verschiedene, kleine Hilfsmittel es gibt, die den Alltag enorm erleichtern können. Wenn die Bewegungseinschränkungen weiter zunehmen, können Haltegriffe im Bad, Toilettensitzerhöhungen oder ein Badewannenlifter eine große Hilfe sein. Auch Aufstehhilfen, Treppenlifter oder <a href="https://www.teraske-shop.de/mobilitaet/rollatoren/rollatoren/765/rollator-fuer-parkinson-patienten-gemino-30?number=TS10215" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein speziell auf Parkinson-Patient*innen abgestimmter Rollator</a> helfen dabei, den Alltag möglichst aktiv und eigenständig in vertrauter Umgebung zu meistern. Wir bieten unseren Kund*innen auf Wunsch auch immer eine kostenlose und unverbindliche Wohnumfeldplanung an, bei der wir gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen ermitteln, welche Maßnahmen und Hilfsmittel sinnvoll sind, um den Alltag so leicht wie möglich zu gestalten.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.teraske.de/parkinson-wissenwertes-zu-ursache-diagnose-und-therapie/">Parkinson: Wissenwertes zu Ursache, Diagnose und Therapie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.teraske.de">Teraske Sanitätshäuser</a>.</p>
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		<title>Treffen des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“ in Hannover</title>
		<link>https://www.teraske.de/treffen-des-arbeitskreises-das-schwerbrandverletzte-kind-in-hannover/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Teraske]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2019 10:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompressionsversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Orthopädietechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Bandagistik]]></category>
		<category><![CDATA[Das schwerbrandverletzte Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder Verbrennungsversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtlagerungsschiene]]></category>
		<category><![CDATA[Narbenkompression]]></category>
		<category><![CDATA[Verbrennungskompression]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10. und 11. Mai 2019 war es wieder soweit: Der Arbeitskreis „Das schwerbrandverletzte Kind“ traf sich in Hannover, damit sich Expert*innen aus unterschiedlichen Fachrichtungen bei Vorträgen und Workshops überregional untereinander austauschen konnten.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.teraske.de/treffen-des-arbeitskreises-das-schwerbrandverletzte-kind-in-hannover/">Treffen des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“ in Hannover</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.teraske.de">Teraske Sanitätshäuser</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mkdf-section mkdf-content-aligment-left" style=""><div class="clearfix mkdf-full-section-inner"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Am 10. und 11. Mai 2019 war es wieder soweit: Der Arbeitskreis „Das schwerbrandverletzte Kind“ traf sich in Hannover, damit sich Expert*innen aus unterschiedlichen Fachrichtungen bei Vorträgen und Workshops überregional untereinander austauschen konnten. Der Arbeitskreis ist ein multidisziplinärer Zusammenschluss von Ärzten, Pflegefachkräften, Therapeuten und Betroffenen, die brandverletzte Kinder und Jugendliche behandeln bzw. sich für sie einsetzen. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Behandlung brandverletzter Kinder zu verbessern. Der Arbeitskreis besteht seit 1993 als eine Interessengruppe und hat sich als gemeinsame Plattform von Berufsgruppen, die an der Behandlung brandverletzter Kinder beteiligt sind, über die Jahre etabliert. Der Arbeitskreis „Das schwerbrandverletzte Kind“ hat neben der Verbesserung der praktischen klinischen Arbeit auch zum Ziel, die wissenschaftlichen Aspekte bei der Behandlung brandverletzter Kinder zu fördern.</p>
<div id="attachment_5371" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5371" class="wp-image-5371 size-medium" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/06/Bild-2-300x225.jpg" alt="Unsere Kolleg*innen aus Badagistik und Orthopädietechnik" width="300" height="225" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/06/Bild-2-300x225.jpg 300w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/06/Bild-2-768x576.jpg 768w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/06/Bild-2-1024x768.jpg 1024w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/06/Bild-2-800x600.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5371" class="wp-caption-text">Unsere Kolleg*innen aus Bandagistik und Orthopädietechnik</p></div>
<p>Im Arbeitskreis wird oft zuerst über neue Behandlungsmöglichkeiten informiert, die noch nicht allgemein bekannt sind. So gab es auf einer der letzten Veranstaltungen Informationen zur Möglichkeit von Haartransplantationen bei Kleinkindern, die von einer Spezialklinik in den Niederlanden angeboten wird. „Solche Informationen sind Gold wert“, sagt Orthopädietechnikermeister Marcus Preetz, der ebenfalls am Workshop-Wochenende teilgenommen hat. „Es gibt in Deutschland bisher keine Klinik, die so etwas anbietet und wir können solche Infos dann direkt an Betroffene weitergeben.“ In diesem Jahr stellten Ärztinnen des Kinderkrankenhauses auf der Bult eine spezielle Wundauflage vor, die sie eigens für Verbrühungen und Verbrennungen entwickelt haben.</p>
<p>Ein weiteres Thema der diesjährigen Veranstaltung war das toxic shock-Syndom. Es tritt typischerweise 48 Stunden nach einer Verbrühung oder Verbrennung und bei Kleinkindern zwischen dem 1. und 3. Lebensjahr auf. Marcus Preetz erklärt: „Das toxic shock-Syndrom bedeutet vereinfacht, dass durch die Brandwunden auf der Haut Bakterien in den Körper gelangen können, die Giftstoffe entwickeln. Diese können dann zu einem schweren Kreislauf- oder Organversagen führen. Die Kinder bekommen Fieber, haben Muskelschmerzen, einen Hautausschlag oder müssen sich übergeben. Wenn man das toxic shock-Syndrom rechtzeitig erkennt, ist es mit Antibiotika leicht zu behandeln. Das Tückische ist, dass die Symptome sehr unspezifisch sein können und eher an einen grippalen Infekt oder einen Hautausschlag erinnern. Deswegen ist eine Aufklärung von Eltern und der Kinderärzten so wichtig.“</p>
<p>Auch unsere Expert*innen aus der Orthopädietechnik in der Leinstraße haben ihre langjährige Erfahrung wieder mit eingebracht und waren sowohl als Zuhörende wie auch als Vortragende mit dabei. Mevlüde Em und Anette Starke sind seit vielen Jahren für die Bandagistik in Hannover verantwortlich und beschäftigten sich in ihrem Workshop unter anderem mit verschiedenen Techniken bei der Verbrennungskompression im Hals- und Brustbereich. „Es geht bei den Workshops nicht um die Standardversorgung oder darum, wie man bei einem Patienten richtig Maß nimmt. Das wissen wir alle aus dem Effeff.“, erklärt Mevlüde Em. „Es geht um Sonderfälle, bei denen die üblichen Methoden nicht angewedent werden können und um den Austausch untereinander. Da hat dann einer einen neuen Ansatz, den die anderen noch nicht kannten, und durch das Zeigen konkreter Beispiele entwickeln wir gemeinsam neue Ideen und Lösungen für eine optimale Versorgung. Anette Starke ergänzt: „Die betroffenen Kinder und ihre Eltern müssen für eine erfolgreiche Behandlung die Therapie konsequent durchführen und dahinterstehen. Deswegen ist es sehr wichtig, Lösungen zu finden, die den Alltag unserer kleinen Patienten möglichst wenig beeinträchtigen. Manchmal ist das gar nicht so einfach.“</p>
<div id="attachment_5370" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5370" class="wp-image-5370 size-medium" src="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/06/Bild-1-300x225.jpg" alt="Beispiele für Nachtlagerungsschienen" width="300" height="225" srcset="https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/06/Bild-1-300x225.jpg 300w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/06/Bild-1-768x576.jpg 768w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/06/Bild-1-1024x768.jpg 1024w, https://www.teraske.de/wp-content/uploads/2019/06/Bild-1-800x600.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5370" class="wp-caption-text">Beispiele für Nachtlagerungsschienen</p></div>
<p>Janina Pahl aus der Bandagistik und Felix Schubotz aus der Orthopädietechnik hatten für ihre Workshopteilnehmer*innen reichlich Arbeitsmaterial mitgebracht. „Bei manchen Verbrennungen müssen wir noch im OP Schienen anfertigen, beispielsweise bei Verbrennungen, die ein Gelenk betreffen“, sagt Janina Pahl. „Damit soll einer Unbeweglichkeit des Gelenks entgegengewirkt werden, weil sich die geschädigte Haut nach der Behandlung zusammenzieht. Wenn wir das Gelenk von vorneherein in einer individuell angepassten Schiene fixieren, bleibt die Beweglichkeit oft erhalten und wir beugen so orthopädischen Folgeproblemen vor.“ Im Workshop durften dann alle Teilnehmer*innen selbst eine Schiene nachbauen, während Felix Schubotz Hinweise zu möglichen Materialeien und dessen Eigenschaften gab. „Es besteht oft eine große Unsicherheit, was man mit diesen Schienen machen darf und was nicht“, sagt Felix Schubotz. „Wir werden beispielsweise immer wieder gefragt, ob sich das Material bei Hitze, an einem heißen Sommertag oder beim Baden, verformt. Und viele sind ganz erstaunt, dass man mit der Schiene auch Baden oder im Schwimmbad planschen gehen darf.“</p>
<p>Die Kolleginnen und Kollegen ziehen auch in diesem Jahr wieder eine positive Bilanz. „Die Workshops waren sehr produktiv und der Austausch untereinander bringt immer wieder neue Ideen ans Licht, die uns im Alltag helfen“, sagt Janina Pahl. „Wir sind beim nächsten Mal bestimmt wieder mit dabei.“</p>

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		<title>Diagnose Schlaganfall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Teraske]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2019 14:10:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orthopädietechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätshäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wussten Sie, dass in Deutschland jährlich etwa 270.000 Menschen einen Schlaganfall erleiden? Grundsätzlich können Menschen in jeder Altersstufe davon betroffen sein, aber das Risiko steigt mit zunehmendem Alter deutlich an.</p>
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			<p>Wussten Sie, dass in Deutschland jährlich etwa 270.000 Menschen einen Schlaganfall erleiden? Grundsätzlich können Menschen in jeder Altersstufe davon betroffen sein, aber das Risiko steigt mit zunehmendem Alter deutlich an.</p>

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			<p><strong>Was passiert eigentlich bei einem Schlaganfall?</strong></p>
<p>Bei einem Schlaganfall werden Teile des Gehirns nur noch unzureichend oder gar nicht mehr durchblutet. Für diese Durchblutungsstörungen sind fast immer verstopfte Blutgefäße verantwortlich, die oft aufgrund verkalkter Blutgefäße oder wegen eines Blutgerinnsels entstehen können. In seltenen Fällen sind Hirnblutungen als Auslöser verantwortlich. Durch die mangelnde Durchblutung werden die Gehirnzellen nicht mehr mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt und sterben ab.</p>
<p><strong>Welche Anzeichen können auf einen Schlaganfall hindeuten?</strong></p>
<p>Die Symptome eines Schlaganfalls richten sich dabei nach der betroffenen Hirnregion und sind daher sehr unterschiedlich; es können beispielsweise Lähmungserscheinungen, Sprach- und Verständnisprobleme, Taubheitsgefühle, Sehstörungen oder starker Schwindel auftreten.</p>
<p><strong>Welche Risikofaktoren gibt es?</strong></p>
<p>Es gibt viele verschiedene Faktoren, die das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen. Einige Erkrankungen wie Gerinnungsstörungen, Bluthochdruck oder bestimmte Herzerkrankungen können das Entstehen von Blutgerinnseln begünstigen, die ins Gehirn gespült und dort einen Gefäßverschluss mit anschließendem Schlaganfall auslösen können. Auch erhöhte Cholesterinwerte (LDL), Nikotin, Alkohol und Bluthochdruck sind nicht gesund für Ihre Blutgefäße. Das sind Faktoren, die sich durch eine gesunde Lebensweise gut beeinflussen lassen. Sie sollten deswegen auf ausreichende Bewegung und eine ausgewogene, nicht zu fettreiche Ernährung achten. Meiden Sie<br />
Alkohol und Nikotin.</p>
<p><strong>Was tun bei einem Verdacht auf einen Schlaganfall?</strong></p>
<p>Bei einem Schlaganfall ist schnelle Hilfe ganz besonders wichtig. Je schneller ein Patient mit einem Schlaganfall in ein Krankenhaus eingeliefert wird, um so schneller können die Ärzte mit einer passenden Therapie beginnen und damit eventuelle Hirnschädigungen vermeiden oder zumindest minimieren. Sie sollten deswegen bei einem Verdacht auf einen Schlaganfall umgehend die Notrufnummer 112 wählen und die Symptome schildern.</p>
<p>Wichtig: Die betroffene Person darf nichts trinken oder essen, da der Schluckreflex beeinträchtigt sein kann! Am besten lagern Sie die Person mit leicht erhöhtem Oberkörper, beispielsweise auf einem Kissen und in Rückenlage. Im Falle einer Bewusstlosigkeit oder bei Erbrechen muss der Patient in eine stabile Seitenlage gebracht werden.</p>
<p><strong>Was tun die Ärzte?</strong></p>
<p>Die Ärzte lokalisieren die genaue Position des Blutgerinnsels und werden versuchen, das Gerinnsel zu entfernen. Dafür stehen ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die auf jeden Einzelfall individuell abgestimmt werden. Am bekanntesten ist die systemische Thrombolyse. Über die Vene wird ein Mittel verabreicht, das das Blutgerinnsel auflösen soll. Das Zeitfenster dafür ist knapp bemessen, die Therapie muss innerhalb von vier Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome beginnen, um möglichst erfolgreich zu sein. In größeren Schlaganfallzentren können Blutgerinnsel unter Umständen auch mechanisch entfernt werden. Die Ärzte führen einen Katheter in das betroffene Gefäß ein, um das Blutgerinnsel zu zerstören und dann abzusaugen. Auch diese Therapie muss so schnell wie möglich erfolgen, um möglichst viel Hirngewebe zu erhalten.</p>
<p><strong>Wie geht es danach weiter?</strong></p>
<p>Die Therapie nach einem Schlaganfall richtet sich nach den aufgetretenen Beeinträchtigungen. Auch hier gilt: je früher mit der Therapie begonnen wird, um so besser sind die Aussichten auf eine Genesung oder eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes. Gemeinsam mit Logopäden und Physio- und Ergotherapeuten erstellen die Ärzte einen individuellen Behandlungsplan. Gesunde Hirnareale können unter Umständen die Funktionen der kranken Hirnareale übernehmen. Betroffene berichten oft, dass sie Dinge wie Sprechen, Greifen oder Laufen wieder ganz neu erlernen müssen. Die vom Schlaganfall betroffene Seite sollte so weit wie möglich trainiert werden, um die dort verbliebenen Fähigkeiten nicht verkümmern zu lassen. Muskeln und Gelenke brauchen Bewegung, um in Form zu bleiben und vielleicht ihre alte Funktion so umfangreich wie möglich wiederzuerlangen.</p>
<p>Auch die Ursache eines Schlaganfalls sollte nach Möglichkeit behandelt werden, um weitere Schlaganfälle zu vermeiden. Im Vordergrund steht dabei immer die Zielsetzung, den Patienten eine möglichst schnelle Rückkehr in den Alltag zu ermöglichen. Es gibt viele Hilfsmittel, die eine Rehabilitation unterstützen können und auch bei bleibenden Beeinträchtigungen lässt sich oft viel tun, um trotzdem möglichst unabhängig und aktiv zu bleiben. Die Bandbreite der Alltagshilfen ist groß und reicht von Anzieh- und Greifhilfen über viele praktische Küchenhelfer bis hin zu Gehhilfen, Orthesen und orthopädischen Schuhen. Viele Patienten wissen gar nicht, wie umfangreich das Angebot mittlerweile ist und lassen sich deshalb unverbindlich im Sanitätshaus beraten.</p>

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		<title>„Ich kam mir vor wie bei Jugend forscht.“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Teraske]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2019 13:53:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orthopädietechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Endolite]]></category>
		<category><![CDATA[Gerald Gehrken]]></category>
		<category><![CDATA[Prothese]]></category>
		<category><![CDATA[Sportprothese]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ulf Aue ist Orthopädietechniker und ein Urgestein bei Teraske. Der 62jährige ist seit 1972 in der Leinstraße in der Orthopädietechnik tätig und verfügt dementsprechend über einen sehr reichen Erfahrungsschatz. Im vergangenen Jahr hatte Ulf Aue einen ganz besonderen Kunden, von dessen Versorgung er uns hier berichtet</p>
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			<p>Ulf Aue berichtet von einer ganz besonderen orthopädischen Versorgung.</p>

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			<p>Ulf Aue ist Orthopädietechniker und ein Urgestein bei Teraske. Der 62jährige ist seit 1972 in der Leinstraße in der Orthopädietechnik tätig und verfügt dementsprechend über einen sehr reichen Erfahrungsschatz. Im vergangenen Jahr hatte Ulf Aue einen ganz besonderen Kunden, von dessen Versorgung er uns hier berichtet:</p>
<p>Kennengelernt habe ich Gerald Gerken 2016. Der Kontakt kam über einen Geschäftspartner zustande, der unser Unternehmen empfohlen hatte. Und so kam Herr Gerken zu mir, wir tranken eine Tasse Kaffee zusammen, besprachen, welche Parameter für seine neue Prothesenversorgung wichtig sind und er erbat sich noch etwas Bedenkzeit. Acht Wochen später war er wieder da und das war der Beginn einer ganz besonderen Arbeitsgemeinschaft, die sich zu einer Freundschaft entwickelte und an deren Ende eine außergewöhnliche prothetische Versorgung stand.</p>
<p>Gerald Gerken verlor als Kind den Unterschenkel seines rechten Beins. Als er zu Teraske kam, war er also schon ein erfahrener Prothesenträger, dessen Körper sich sehr früh an die Bewegungsabläufe und Besonderheiten einer Prothese angepasst hatte. Er ist gelernter Maschinenbauingenieur und passionierter Läufer, der schon viele Titel gewonnen hat und auch einen eigenen Lauftreff organisiert, bei dem er andere Läuferinnen und Läufer coacht. Dort bietet er professionelles Training an und macht Menschen fit für kleinere Volksläufe oder sogar Marathonveranstaltungen. Herr Gerken brauchte eine spezielle Prothese, die den Belastungen bei einem Mittelstreckenlauf bis zu 5 km genauso gewachsen sein musste wie einem 42,3 Kilometer langen Marathonlauf.</p>
<p>Es folgte eine Phase der Beratung, Anamnese seiner körperlichen Fitness, Abstimmung mit der Krankenkasse und immer wieder Anproben und Testläufe. Vor einer prothetischen Versorgung werden die körperlichen Parameter des Patienten erhoben: Wie ist es um die kognitiven Fähigkeiten bestellt? Wie ist der muskuläre Status? Wie ist das Gewicht? Wie gesund ist die Lebensweise? Auf dieser Basis wird dann eine Mobilitätseinstufung vorgenommen. Die Stufen reichen von 0 – 4,5. Gerald Gerken kam mühelos auf 4,5.</p>
<p>Auch sogenannte Alltagsprothesen müssen natürlich viele Vorgaben erfüllen, sind aber mit Sportprothesen nur bedingt vergleichbar. Die Prothese eines Läufers ist ganz anderen Kräften ausgesetzt, so dass die Materialvoraussetzungen schon sehr speziell sind. Das Material muss extrem langlebig sein und eine gute Dämpfungsfähigkeit besitzen. Auch die Stumpfbettung ist enorm wichtig, um die bei so einer Belastung entstehenden Scherkräfte abzufangen und Hautrisse zu vermeiden.</p>
<p>Wir entschieden uns für eine Prothese der Firma Endolite, deren britische Muttergesellschaft Blatchford seit fast 130 Jahren im Bereich der Orthopädie- und Rehabilitationstechnik tätig ist. Und es war dieser Austausch zwischen einem erfahrenen Sportler mit viel technischem Wissen, einem sehr engagierten und erfahrenen Prothesenhersteller und einem Orthopädietechniker mit jahrzehntelanger Berufserfahrung, der dazu führte, dass Gerald Gerken eine so passgenaue Sonderversorgung erhielt.</p>
<p>In unzähligen Testläufen haben wir immer wieder den Fuß der Prothese neu eingestellt, die Abrollfähigkeit optimiert, die Stumpfbettung kontrolliert, die Dämpfung angepasst und sämtliche Parameter so lange feinjustiert, bis Herr Gerken damit bei jedem Tempo, jeder Witterung und auf jedem Untergrund sicher unterwegs war. Um diese ganzen komplizierten Einzelschritte jederzeit nachvollziehen zu können, haben wir jeden Handgriff elektronisch dokumentiert. Es war für uns alle ein learning by doing, von dem alle Beteiligten in Zukunft bei weiteren Versorgungen meiner Überzeugung nach sehr profitieren werden.</p>
<p>Nach etwa drei Monaten kam Gerald Gerken wieder mal zu einer Anprobe in die Leinstraße. Die ersten Anproben werden nur in der Filiale gemacht, an diesem Tag sollte er die Prothese aber endlich mal draußen testen können. Herr Gerken zog also die Prothese an, verließ unsere Filiale – und war verschwunden. Ich wartete und wartete, wurde irgendwann schon etwas unruhig und plötzlich war er wieder da und nickte anerkennend. Er hatte kurzerhand einen 4,6 Kilometer langen Probelauf durch Hannover gemacht und war zufrieden.</p>
<p>Mittlerweile ist die Versorgung abgeschlossen. Alle sechs Monate warten und kontrollieren wir die Prothese. Verschleißteile müssen ausgetauscht und alle Verschraubungen kontrolliert werden. Wir achten auch immer penibel auf eine einwandfreie Passgenauigkeit am Schaft der Prothese, da es sonst, beispielsweise bei Gewichtsveränderungen, zu sehr unangenehmen Verletzungen des Hautgewebes am Stumpf führen könnte.</p>
<p>Unabhängig von diesen Terminen gibt es immer noch einen freundschaftlichen und regelmäßigen Kontakt zwischen allen Beteiligten. Wir sehen uns auf den einschlägigen Fachmessen und Gerald Gerken, dem das Thema Inklusion ein großes Anliegen ist, tauscht sich auch regelmäßig mit anderen Betroffenen aus. Mir wird diese Versorgung immer in Erinnerung bleiben als ein Beispiel dafür, was technisch alles möglich ist, wenn man gemeinsam und motiviert Hand in Hand arbeitet. Mein ganz besonderer Dank gilt Torben Hennecke von Endolite, der mich immer großartig unterstützt hat und für den es nie Probleme, sondern nur Lösungen gab.</p>

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		<title>Großer Andrang bei den Arthrose-Info-Tagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Teraske]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 15:56:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Orthopädietechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätshäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungsberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Faszienrolle Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport bei Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[X-Bein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr gibt es bei Teraske Sonderveranstaltungen, bei denen unsere Kundinnen und Kunden zu bestimmten Themen gezielt informiert und beraten werden. Den Anfang machte in diesem Jahr unsere Filiale in der Leinstraße mit einer dreitägigen Info-Veranstaltung zum Thema Arthrose.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.teraske.de/grosser-andrang-bei-den-arthrose-info-tagen/">Großer Andrang bei den Arthrose-Info-Tagen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.teraske.de">Teraske Sanitätshäuser</a>.</p>
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			<p style="text-align: left;">Jedes Jahr gibt es bei Teraske Sonderveranstaltungen, bei denen unsere Kundinnen und Kunden zu bestimmten Themen gezielt informiert und beraten werden. Den Anfang machte in diesem Jahr unsere Filiale in der Leinstraße mit einer dreitägigen Info-Veranstaltung zum Thema Arthrose.</p>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1556636984844" >
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			<p style="text-align: left;">Vom 28. bis 30. März konnten Interessierte sich in der Filiale über das Thema Arthrose informieren. „Wir hatten uns für die Veranstaltung kompetente Expertinnen ins Boot geholt, die Vorträge mit verschiedenen Schwerpunkten gehalten haben“, sagt Jan Pfalzer, der die Veranstaltung zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen organisiert hat. „Unsere Kollegin Aurélie Walter hat gezeigt, wie man mit einem richtig durchgeführten Faszientraining betroffene Gelenke unterstützen kann. Die Ernährungsberaterin Iris Laqua hatte viele gute Tipps, welche Nahrungsmittel und Gewürze bei Arthrose gut geeignet sind und welche man besser meiden sollte. Und die Sportwissenschaftlerinnen Ronja und Roxana Löw haben mehrere Vorträge zum Thema Sport und Trainingsmöglichkeiten gehalten und erklärt, welche Sportarten bei Arthrose besonders empfehlenswert sind.“</p>

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			<p style="text-align: left;">Die Nachfrage war so groß, dass sich Filialleiterin Aileen Lottermoser kurzerhand dazu entschloss, die Anzahl der angebotenen Vorträge zu verdreifachen. „Wir konnten mit allen Referentinnen kurzfristig zusätzliche Termine abstimmen, denn wir wollten natürlich allen Kundinnen und Kunden die Möglichkeit geben, an den Vorträgen teilzunehmen. Viele haben danach die Möglichkeit genutzt, vertiefende Fragen zu stellen und sich außerdem von unserem Team aus der Orthopädie beraten zu lassen. Es war ganz schön voll bei uns!“</p>
<p style="text-align: left;">Ein Schwerpunkt lag bei den Informationstagen auf der Gonarthrose, also einer Arthrose im Kniegelenk. Alle Interessierten hatten die Möglichkeit, verschiedene Hilfsmittel zu testen und sich anhand einer kostenlosen Knievermessung zeigen zu lassen, wie eine Orthese Gelenkfehlstellungen korrigieren kann.</p>
<p style="text-align: left;">Arthrose ist eine fortschreitende Gelenkerkrankung, die sich durch einen Verlust des puffernden, gleitfähigen Knorpels äußert, der die knöchernen Gelenkflächen überzieht. Der Knorpel wird dabei je nach Schweregrad weich, dünn und rissig. Das Schwinden dieser Knorpelschicht wirkt sich wiederum auf die übrigen Gelenkstrukturen wie Gelenkkapsel, Knochen und Sehnen aus. In der Innenhaut der Gelenkkapsel wird die „Gelenkschmiere“ (Synovialflüssigkeit) produziert, die den Knorpel ernährt und die Stoßdämpferwirkung verstärkt.</p>
<p style="text-align: left;">Die arthrosebedingten Beschwerden treten zunächst nur bei großen Belastungen in Form von Steifigkeit und Anlaufschmerz nach Ruhephasen auf. Bei höhergradigen Arthrosen häufen sich die Symptome und wirken verstärkt. Bewegungseinschränkungen sind möglich und der typische wellenartige Schmerz kann sogar nachts auftreten. Die möglichen Ursachen für Arthrose sind vielfältig. Neben genetischer Veranlagung und Folgen von Grunderkrankungen wie Rheuma, Gicht und Diabetes sind es häufig auch berufliche oder sportliche Überbelastungen und Verletzungen, die zu einer Arthrose führen können. Ebenso führen Fehlstellungen von Gelenken zu einer ungleichen Lastverteilung in den Bewegungen und können das Auftreten von Arthrose deutlich begünstigen.</p>

		</div>
	</div>

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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p style="text-align: left;">Typische Fehlstellungen sind beispielsweise das X-Bein (Genu valgum) oder O-Bein (Genu Varum). Das Kniegelenk, als größtes Gelenk des menschlichen Körpers, ist am häufigsten von Arthrose betroffen. Auch hier äußern sich die Beschwerden zu Beginn bei großer Belastung wie treppab oder bergab und treten bei fortschreitender Erkrankung häufiger und schmerzhafter auf. „Konservative Maßnahmen sind, neben gezielter Stärkung der stützenden Muskulatur, in unserer Orthopädie- und Orthopädieschuhtechnik zu finden. So kann das Tragen von orthopädischen Maßeinlagen und Schuhzurichtungen der Kniefehlstellung indirekt entgegenwirken und die überbeanspruchten Kniegelenksanteile entlasten“, erklärt Orthopädietechnikermeister Wolfgang Meier-Smith, der bei Teraske für den Bereich Orthesen verantwortlich ist. „Wir stellen leider immer wieder fest, dass viele Kundinnen und Kunden nur sehr unzureichend informiert sind, welche Hilfsmittel es gibt, um die betroffenen Gelenke zu unterstützen und zu entlasten. Auch mit gezielten Übungen kann man viel erreichen.“</p>
<p style="text-align: left;">Auch für das leibliche Wohl unserer Besucherinnen und Besucher war gesorgt. So gab es neben gesunden Nüssen viele verschiedene Gemüsesorten mit leckeren, selbst zubereiteten Dips – natürlich in Abstimmung mit der Ernährungsberaterin Iris Laqua. Wer nach so vielen Vorträgen seine sportlichen Vorsätze direkt in die Tat umsetzen wollte, wurde von uns mit einem Sonderrabatt auf alle Sport- und Gymnastikartikel motiviert. Ein Dreh am Teraske-Glücksrad rundete den Besuch in der Filiale schließlich ab.</p>
<p style="text-align: left;">Aileen Lottermoser und Jan Pfalzer ziehen ein positives Fazit nach den Info-Tagen: „Das Interesse am Thema Arthrose ist groß und es besteht umfangreicher Beratungsbedarf. Wir werden ganz sicher auch zukünftig solche Informationstage anbieten!“</p>

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</div></div></div><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-2"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"></div></div></div></div></div>
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